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Lambertz: Genussvoll auf Wachstumskurs

Die Carrier-Services und Netzwerkkomponenten von Avaya lassen nichts zu wünschen übrig. Unterm Strich haben wir damit weniger Arbeit und sparen auch noch Geld.

Seit mehr als 325 Jahren beglückt die Aachener Printen- und Schokoladenfabrik Henry Lambertz große und kleine Naschkatzen mit knusprigen Köstlichkeiten. Einst Hoflieferant der Könige von  Preußen, Belgien und den Niederlanden zählt Lambertz heute zu den führenden Gebäckherstellern  Deutschlands. Um im hart umkämpften Markt auch künftig die Nase vorn zu behalten, modernisiert  der Familienbetrieb derzeit sein gruppenweites IT-Netzwerk. Und setzt dabei auf Komponenten und  Carrier-Services von Avaya.

Wenn sich Freibäder und Biergärten füllen, Winterjacken eingemottet werden und Eisdielen Hochkonjunktur melden, denkt man bei  Lambertz bereits an die Adventszeit. Ab Juni wird in den Produktionsstätten des Gebäckherstellers rund um die Uhr geknetet, gebacken  und glasiert. Denn bis September laufen neben Bio-Keksen, Gebäckmischungen und Schokoladenkonfekt auch tonnenweise Printen, Lebkuchen, Spekulatius und Dominosteine vom Band. Das Saisongeschäft ist für Lambertz bis heute ein wichtiges Zugpferd – selbst  wenn die Gruppe mittlerweile mehr als die Hälfte ihres Geschäfts mit Jahresartikeln macht. Zuletzt wuchs der Umsatz mit Printen, Lebkuchen und Co. um 4,5 Prozent. Und das, obwohl die Absatzzahlen mit Weihnachtsgebäck andernorts stagnieren oder sogar rückläufig  sind.

Die Carrier-Services und Netzwerkkomponenten von Avaya lassen nichts zu wünschen übrig. Unterm  Strich haben wir damit weniger Arbeit und sparen auch noch Geld.

Heinz Friske

Leiter IT-Infrastruktur

 „Die Pflege der Qualität, Herkunft, Verlässlichkeit und Rezepturen sorgen bei uns für stabile Saisonumsätze“, ist Inhaber Dr. Hermann  Bühlbecker überzeugt. Er formte den ehemals kleinen Nischenanbieter durch Zukäufe innerhalb weniger Jahrzehnte zu einem der führenden  deutschen Backwarenhersteller. Im Geschäftsjahr 2013/2014 erwirtschaftete Lambertz mit rund 3.500 Mitarbeitern 585 Millionen Euro und  exportierte Gebäckspezialitäten nach Japan, Polen, Russland und in die USA. „Geschwindigkeit innerhalb der Organisation und Anpassung an die wechselnden Marktanforderungen sind ein Muss für uns“, erklärt Dr. Bühlbecker.

Temporäre Läger flexibel einbinden

Dementsprechend wichtig ist eine leistungsfähige und skalierbare IT-Infrastruktur. Vor allem, wenn das Saisongeschäft losgeht. Dann  werden Tausende Tonnen von Christstollen, Printen und Lebkuchen in eigens dafür gemieteten temporären Lagerhäusern vorgehalten. „So stellen wir sicher, dass ausreichend Ware verfügbar ist, wenn die Händler ab Herbst unsere saisonalen Spezialitäten ordern“, erklärt Heinz Friske, Leiter IT-Infrastruktur. Um den Abverkauf verlässlich zu steuern, müssen die zusätzlichen Läger zudem nahtlos in das Warenwirtschaftssystem der  Gruppe integriert werden. „Dank Avaya klappt das problemlos“, lobt Friske.

 

Dank der Videokonferenzlösung Avaya Scopia sehen sich alle und haben gleichzeitig auch die Tabelle auf dem Bildschirm. Missverständnisse in der Produktionsplanung werden so vermieden.

Wolfgang Pinzner

Geschäftsführer Produktion

Dazu tragen auch die Avaya Carrier Services bei. Sie erschließen dem Gebäckproduzenten eine sichere, flexible und kostengünstige Vernetzung auf Basis des Multi Protocol Label Switching (MPLS). „Unsere lokalen Netze sind nahtlos mit der MPLS-Wolke verbunden. Die standortübergreifende Datenkommunikation über dieses gruppenweite virtuelle private Netz läuft sicher, schnell, störungsfrei und effizient“, hebt  der IT-Chef hervor. Und zwar auch, wenn Vertriebsmitarbeiter oder Führungskräfte von unterwegs oder von zu Hause Zugang zu  Unternehmensdaten brauchen. Via VPN-Tunnel greifen sie sicher und störungsfrei auf das Firmennetz zu.

Zudem ermöglicht die neue Infrastruktur auch die Übertragung bandbreitenhungriger Anwendungen. Zum Beispiel Videokonferenzen: „Davon profitiert die standortübergreifende Zusammenarbeit immens“, lobt Wolfgang Pinzner, Geschäftsführer Produktion bei Lambertz. Er nutzt die Videokonferenzlösung Scopia XT5000 von Avaya inzwischen regelmäßig, um sich mit Werksleitern anderer Niederlassungen abzustimmen. Früher wurde dazu zum Telefon gegriffen. Das führte jedoch immer wieder zu Irritationen. Denn Grundlage der Gespräche ist eine komplizierte  Excel-Tabelle, die in unterschiedlichen Ansichten geöffnet werden kann. Das erschwerte den Abgleich zuweilen enorm. „Jetzt sehen sich alle und haben gleichzeitig auch die Tabelle auf dem Bildschirm. Missverständnisse werden so vermieden“, freut sich Pinzner über die gewonnene Zeit.

Die IT-Verantwortlichen werden durch das Rundum-sorglos-Paket Eco PrivateNet spürbar entlastet. Sie müssen sich im Bereich des  Weitverkehrsnetzes um nichts mehr kümmern. Avaya bildet die Schnittstelle zum eingesetzten Serviceprovider und steht für Planung, Realisierung und Betrieb der standortübergreifenden Kommunikationsinfrastruktur gerade. „Das verschafft uns Luft für andere wichtige Projekte“, so Friske weiter.

Seit hier der neue Avaya-Switch im Einsatz ist, gab es keinerlei Beschwerden mehr.

Heinz Friske

Leiter IT-Infrastruktur

Homogene Netzwerklandschaft

Und an denen mangelt es bei Lambertz nicht: Denn beispielsweise hat der Backwarenproduzent Anfang 2015 die Nürnberger Lebkuchen-  und Dauerbackwarenfabrik Ifri Schumann gekauft. Diese gilt es nun möglichst zügig in die Gruppe zu integrieren. Anschließend wird die  Netzwerkmodernisierung fortgesetzt. Mittelfristig sollen neben der Hauptverwaltung auch sämtliche Standorte mit Ethernet Routing Switches  von Avaya ausgestattet werden. „Unser Ziel ist es, gruppenweit eine einheitliche IT-Infrastruktur zu etablieren“, erklärt Friske. Er verspricht  sich davon weitere Effizienzverbesserungen: „Erfahrungsgemäß läuft nicht nur das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten reibungsloser, ein homogenes Netzwerk lässt sich auch wesentlich leichter steuern“, begründet der Experte.

Davon profitieren nicht nur die IT- Kollegen. Auch die Anwender in den Fachbereichen freuen sich über das neue Netzwerk. Zum Beispiel im Marketing, wo umfangreicher Datenverkehr an der Tagesordnung ist. In der Vergangenheit hatten die Mitarbeiter häufig über lange  Antwortzeiten und Netzwerkstörungen geklagt. Je nach Größe des Anhangs konnte es durchaus schon mal eine Minute dauern, bis eine Mail geöffnet war. „Seit hier der neue Avaya-Switch im Einsatz ist, gab es keinerlei Beschwerden mehr“, freut sich Friske. Bis Ende des Jahres will er mit seinem Team die Netzwerkmodernisierung in der Zentrale abschließen. Der Erfolg des Projektes steht für ihn allerdings schon jetzt außer  Frage: „Die Carrier- Services und Netzwerkkomponenten von Avaya lassen nichts zu wünschen übrig. Unterm Strich haben wir damit weniger Arbeit und sparen auch noch Geld“, resümiert Friske.

Lösungen und Produkte

  • Avaya Carrier Services: Eco Private Net
  • Scopia® XT5000

Über die Lambertz Gruppe

Lambertz ist einer der führenden deutschen Gebäckhersteller für Jahres- und Saisonartikel. 1688 in Aachen gegründet, war Lambertz lange Zeit ausschließlich auf den Saisonartikel Printen spezialisiert. Erst 1978 konnte mit der strategischen Entscheidung für den Einstieg in den Markt für Dominosteine das Herbst-/Weihnachtssortiment entscheidend erweitert werden. Weitere Spezialitäten kamen im Laufe der Zeit hinzu: gefüllte Herzen, Herzen/Sterne/ Brezeln, Waffelnüsse, Zimtsterne oder Butterspekulatius. Heute sind die verschiedenen Marken der Gruppe – etwa Lambertz, Kinkartz, Weiss oder Haeberlein-Metzger – weltweit beliebt. Im Geschäftsjahr 2013/2014 konnte die Firmengruppe Lambertz mit ihren weltweit rund 3.500 Mitarbeitern den Umsatz um vier Prozent auf 585 Millionen Euro steigern

Weitere Informationen finden Sie hier

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