Klinikum Starnberg

100 – 2.499 Mitarbeiter
„Heute sind die Ärzte per Smartphone direkt erreichbar. Das spart Zeit, die im Notfall überlebenswichtig sein kann.“
 
- Michael Knall, EDV-Leiter, Klinikum Starnberg
 

Vorteile

Erhöhte Produktivität
Reduzierte Kosten

Anhaltende Wirkung im digitalen Gesundheitswesen

Das deutsche Gesundheitswesen steht unter enormem Druck. Wer dem standhalten will, muss neue Wege gehen. So wie das Kreiskrankenhaus Starnberg mit den  Standorten Klinikum Starnberg und Klinikum Penzberg: Mit gut 900 Mitarbeitern versorgen die beiden Häuser, die über 300 bzw. 100 Betten verfügen, jährlich rund 24.000 stationäre Patienten und erzielten Umsatzrenditen zwischen sechs und zehn Prozent. Das gelingt nur wenigen kommunalen Kliniken. Mit einer neuen Sprach-Daten-Infrastruktur von Avaya hat das Krankenhaus zudem aktuell den Grundstein für die Digitalisierung seiner Prozesse gelegt. Das lohnt sich gleich doppelt: Die  Versorgungsqualität steigt, IT-Betriebskosten sinken.
 
Ein Mann wird mit Lähmungserscheinungen und Sprachstörungen ins Klinikum Starnberg eingeliefert: Verdacht auf Schlaganfall. Jetzt zählt jede Minute. Der  südbayrische Regionalversorger verfügt über eine Stroke Unit, somit ist der Patient hier bestens aufgehoben. Die Klinik nimmt am Neurovaskulären  Versorgungsnetzwerk Südwestbayern (NEVAS) teil. Dadurch können die Starnberger Ärzte bei Bedarf innerhalb weniger Minuten auf die Schlaganfallexperten der  Uniklinik München zugreifen und geeignete Therapiemaßnahmen besprechen. „Die Behandlung startet schneller, gesundheitliche Schäden werden  weitmöglichst reduziert“, sagt Oberarzt Dr. Andreas Rüchardt. Für ihn steht fest, dass telemedizinische und telematische Anwendungen gerade im ländlichen  Raum zu höherer Versorgungsqualität und mehr Effizienz beitragen.

„Heute sind die Ärzte per Smartphone direkt erreichbar. Das spart Zeit, die im Notfall überlebenswichtig sein kann.“
 
- Michael Knall, EDV-Leiter, Klinikum Starnberg

Foto: Fotostudio Obermeier, Penzberg

Mit dem Smartphone zur Visite

Vor diesem Hintergrund hat das Klinikum in seinen Einrichtungen in Starnberg und Penzberg seine komplette IT- Infrastruktur modernisiert. Wo früher heterogene Komponenten die Administration der Sprach- und Datenkommunikation erschwerten, sorgt heute ein homogenes Netzwerk  von Avaya für maximale Transparenz und Ausfallsicherheit. Das Kern-Netz basiert auf VSP-7024-Switches von Avaya und ist komplett redundant  ausgelegt. „Es läuft also selbst dann störungsfrei weiter, wenn ein kompletter Switch ausfallen sollte“, verdeutlicht Michael Knall, EDV-Leiter im  Klinikum Starnberg. Das ist wichtig, schließlich muss das Netzwerk in Sachen Ausfallsicherheit, Performance und Sicherheit höchsten  Anforderungen gerecht werden. Im Gegensatz zu herkömmlichen Netzwerken verbindet es nicht nur klassische Komponenten und PCs, sondern  integriert auch eine Vielzahl medizintechnischer Produkte und Anwendungen – etwa digitale Röntgengeräte oder das Klinikinformationssystem, in  dem sämtliche Patientendaten verwaltet werden.
 
„Darüber hinaus liefert die neue, hochperformante Infrastruktur mit einer Bandbreite von mehrfachen Zehn-Gigabit-Verbindungen im Backbone, Power-over-Ethernet-Plus im Außenstellen-/Etagenbereich und einer durchgängigen Quality-of-Service- Funktionalität die erforderlichen Features  für den Aufbau eines nahezu lückenlosen WLAN-Kommunikationsnetzes“, erklärt Walter Mayer vom Implementierungspartner CMS IT- Consulting.  Dies schafft in Verbindung mit rund 200 Smartphones und 60 WLAN-Telefonen die Basis für eine reibungslose und hocheffiziente  Zusammenarbeit.

„Wir haben nun optimale Voraussetzungen für eine hochwertige und effiziente Patientenversorgung.“
 
- Michael Knall, EDV-Leiter, Klinikum Starnberg

Foto: Klinikum Starnberg

Um auf dem gesamten Klinikgelände eine flächendeckende Funkabdeckung zu ermöglichen, mussten unter anderem die Fahrstuhlschächte von oben über externe Antennen  ausgeleuchtet werden. Damit können die Mitarbeiter auch im Aufzug via WLAN kommunizieren.
 
Wurden Ärzte früher umständlich per Pager angefunkt, sind sie heute direkt per Smartphone erreichbar. „Alarmierungen lassen sich per Knopfdruck steuern, wichtige  Informationen im Gespräch direkt übermitteln, erforderliche Schritte schnell einleiten. Das spart Zeit, die gerade im Notfall überlebenswichtig sein kann“, erklärt EDV- Leiter Knall.  Außerdem können die Krankenhausmitarbeiter heute mithilfe einer speziellen App mobil auf virtuelle Nachschlagewerke zugreifen. So lassen sich etwa Neben- und  Wechselwirkungen einzelner Medikamente im Pharmaindex nachschlagen oder in den Hintergrundinfos zu bestimmten Krankheitsbildern recherchieren.
Das Thema Datenschutz steht ebenfalls ganz oben auf der Liste: „Schließlich vertrauen Patienten uns hochsensible, persönliche Gesundheitsdaten an“, begründet Knall.  Deshalb ist nicht  nur das klinikinterne WLAN besonders gegen unberechtigte Zugriffe geschützt. Auch die Smartphones funktionieren nur innerhalb des Krankenhausnetzwerkes durch Einsatz eines Mobile-Device-Managements von airwatch. Natürlich können Patienten und Besucher auch im Internet surfen – allerdings per Voucher über ein eigens abgesichertes Besucher-WLAN.

 

Standortübergreifende Kommunikation

Die standortübergreifende Zusammenarbeit zwischen Starnberg und Penzberg läuft ebenfalls ohne Einschränkungen. Dafür sorgt unter  anderem die Kommunikationsplattform Avaya Aura. „Sie fasst beide Einrichtungen in einem einheitlichen Kommunikationsverbund zusammen“, sagt CMS-Geschäftsführer Mayer. Vor allem für die Verwaltung bedeutet das eine enorme Erleichterung. Denn administrative  Aufgaben wie Einkauf, Logistik, EDV oder Personalmanagement erfolgen für beide Häuser zentral aus Starnberg. Entsprechend hoch ist der  Abstimmungsbedarf. Heute müssen die Mitarbeiter nur noch eine interne Durchwahl wählen und landen automatisch beim gewünschten Ansprechpartner in Penzberg. Und umgekehrt genauso. Dank der Anwendung Avaya one-X Mobile klingeln bei eingehenden Anrufen zudem Bürotelefon und Smartphone gleichzeitig. Damit wurde die Erreichbarkeit der Mitarbeiter verbessert: „Egal, ob ein Arzt im Büro arbeitet oder  gerade auf Station Visite macht, er ist jederzeit unter seiner Durchwahl erreichbar“, unterstreicht Michael Knall einen wichtigen Mehrwert der  integrierten Avaya-Lösung. Und nicht nur das: Die App macht sämtliche Funktionalitäten von Avaya Aura auch unterwegs zugänglich.

Mit der Modernisierung des klinikweiten Sprach-Daten-Netzes hat das Klinikum nachhaltig die Weichen für den digitalen Wandel im  Gesundheitswesen gestellt. Immerhin sollen in Starnberg demnächst auch Laborbefunde, Röntgenbilder, Diagnosen, Behandlungen oder  Patienteninformationen per Smartphone abrufbar sein. „Dank der Komponenten und Lösungen von Avaya können wir die Chancen des  digitalisierten Gesundheitswesens nun Schritt für Schritt erschließen“, schließt EDV-Leiter Knall. „Wir haben nun optimale Voraussetzungen für  eine hochwertige und effiziente Patientenversorgung.“

Lösungen und Produkte

  • Virtual Services Platform 7000 Serie
  • Ethernet Routing Switch 4800 Serie
  • Avaya WLAN Lösung
  • Avaya Aura®
  • Avaya one-X® Mobile

ÜBER DAS KLINIKUM STARNBERG

Das Klinikum Starnberg und das Klinikum Penzberg sind kommunale Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung mit 400 Planbetten. Rund 125 Ärzte und 430  Pflegekräfte versorgen dort in den Hauptabteilungen Innere Medizin, Chirurgie und Orthopädie, Handchirurgie, Gynäkologie/ Geburtshilfe, Pädiatrie/Neonatologie, Urologie und  Anästhesie derzeit jährlich ca. 24.000 stationäre sowie fast ebenso viele ambulante Patienten. Als Akademische Lehrkrankenhäuser der Ludwig-Maximilians-Universität München sind die Kliniken an der fachlichen Ausbildung von Ärzten und Therapeuten maßgeblich beteiligt. Weitere Informationen finden Sie unter www.klinikum-starnberg.de.
 

ÜBER DIE CMS IT-CONSULTING GMBH

Seit 17 Jahren unterstützt CMS IT-Consulting namhafte Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bei der Planung und Dokumentation, Einführung sowie  Wartung und Überwachung ihrer Netzwerke. Als Systemhaus mit aktuell rund 35 Mitarbeitern setzt die CMS IT-Consulting vor allem auf eine flexible und qualitativ hochwertige  Betreuung der Kunden, bei gleichzeitiger Kontinuität und Verlässlichkeit. Schwerpunkt der Tätigkeit ist der Sektor Enterprise Networking mit den Spezialgebieten Layer- 3-Backbones, WLAN, Netzwerksicherheit und Netzwerkmanagement. Mit flexiblen und bedarfsgerechten Servicekonzepten stellt CMS IT-Consulting bei den Kunden eine  optimale Verfügbarkeit des Unternehmensnetzwerks sicher. Weitere Informationen finden Sie unter www.cms-it.de.

Ein homogenes Sprach-Daten-Netzwerk von Avaya schafft die Voraussetzung für innovative telemedizinische Anwendungen und eine reibungsfreie Kommunikation.

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  • Firmenzentrale:

  • Deutschland

  • Anzahl Mitarbeiter:

  • 900

Das Klinikum Starnberg und das Klinikum Penzberg sind kommunale Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung mit 400 Planbetten. Rund 125 Ärzte und 430 Pflegekräfte versorgen dort in den Hauptabteilungen Innere Medizin, Chirurgie und Orthopädie, Handchirurgie, Gynäkologie/ Geburtshilfe, Pädiatrie/Neonatologie, Urologie und Anästhesie derzeit jährlich ca. 24.000 stationäre sowie fast ebenso viele ambulante Patienten. Als Akademische Lehrkrankenhäuser der Ludwig-Maximilians-Universität München sind die Kliniken an der fachlichen Ausbildung von Ärzten und Therapeuten maßgeblich beteiligt.

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