Fujitsu Technology Solutions GmbH

Thema : Virtualisierung
Mehr als 2.500 Mitarbeiter
Fabric Networking

Einen Weg in die Zukunft bauen. Die hochmoderne Avaya Fabric-Networking-Technologie führt SDN-Networking- und Cloud-Services noch einen Schritt weiter. Reduzieren Sie Netzwerkausfälle, genießen Sie einen schnelleren Zugang zu Informationen und integrieren Sie einfach neue Kommunikationskanäle und -anwendungen. Wenn Sie möchten, können Sie dies alles innerhalb Ihrer bestehenden Infrastruktur tun.

„Unser Netzwerk muss zu 99,99 Prozent verlässlich sein, gleichzeitig aber auch flexibel genug sein, um schnell auf neue Rechenzentrums- und Produktionsanforderungen reagieren zu können. Diese Quadratur des Kreises ist uns dank der Avaya VENA gelungen.
 
— Albert Knoll, Network Operations Manager, Fujitsu Technology Solutions GmbH

Vorteile

Netzwerk-Skalierbarkeit
Reduzierte Kosten

Neues Hochgeschwindigkeitsnetz beschleunigt den Datenverkehr

Fujitsu hat in den vergangenen Jahren einige seiner Rechenzentren am Produktionsstandort Augsburg zusammengelegt. Ziel ist es, nachhaltig Kosten zu sparen und das Netzwerk bestmöglich auf zukünftige Anforderungen und Dienste vorzubereiten. Mit der Avaya Virtual Enterprise Network Architecture (VENA) ebnet Fujitsu im Produktivumfeld sowie in den Labornetzen den Weg zu einer innovativen, standardbasierten Netzwerktopologie mit hohem Automatisierungsgrad. So optimiert der ITK-Hersteller und -Dienstleister die Auslastung, Administration und Skalierbarkeit der intern genutzten Rechenzentrumsdienste – und avanciert zugleich zu Einem der größten RZ-Betreiber in Deutschland.
 
Das Qualitätssiegel „Made in Germany“ ist international heiß begehrt – und zwar nicht nur bei Autoliebhabern. Auch deutsche Informationstechnik wird in aller Welt stark nachgefragt: „Nachdem 2011 ein leichter Rückgang bei den Exporten zu verzeichnen war, ist Hightech made in Germany derzeit ein internationaler Verkaufsschlager“, bestätigt Prof. Dieter Kempf, Präsident des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM). Kein anderes Land produziert mehr forschungs- und entwicklungsintensive Hightech-Artikel für den Weltmarkt. Mit einem Anteil von 12,1 Prozent belegt Deutschland noch vor China und den USA den ersten Platz.
 
Für den japanischen Computerhersteller und ITK-Dienstleister Fujitsu ist das ein Grund mehr, trotz des Kostendrucks am Produktions- und Entwicklungsstandort Deutschland festzuhalten. Als führender europäischer IT-Infrastruktur-Anbieter bietet Fujitsu Technology Solutions (FTS) das komplette Portfolio an IT-Produkten, Lösungen und Services – von PCs und Notebooks über Rechenzentrumslösungen bis hin zu Managed Services und Anwendungen aus der Cloud.
 
Allein im Augsburger Werk laufen täglich bis zu 12.000 Workstations und 1.000 Server vom Band. Nach dem verheerenden Erdbeben in Japan 2011 übernahm der bayerische Produktionsstandort binnen drei Tagen die japanische Serverproduktion des japanischen Mutterunternehmens. Europaweit gilt das Werk als eine der modernsten Anlagen für die Herstellung, Entwicklung und Konfiguration von PCs, Workstations, Notebooks und Servern. Auch deshalb wurde FTS 2013 erneut mit dem Bayerischen Qualitätspreis ausgezeichnet. Ausschlaggebend dafür war vor allem die außerordentliche Qualität in Forschung und Entwicklung, Produktion sowie externen Services.
 
„Wir sind immer ganz nah am Kunden, um auch komplexe Projekte schnell, zuverlässig und flexibel umzusetzen“, erklärt Robert Mayer, Senior Director IT Governance & IT Infrastructure Management. Dass dies ankommt, zeigt der Blick auf die Zahlen: Rund ein Drittel des 2012 im Raum Kontinentaleuropa, Mittlerer Osten, Afrika und Indien (CEMEA & I) erwirtschafteten Gesamtumsatzes (Revenue) von 4,2 Milliarden Euro entfällt auf Deutschland.
 

„Das richtige Projektteam und eine gewissenhafte Herstellerauswahl sowie nicht zuletzt die technologisch führende Avaya Virtual Enterprise Network Architecture waren maßgebliche Einflussgrößen für diesen Projekterfolg.“
 
— Robert Mayer, Senior Director IT Governance & IT Infrastructure Management, Fujitsu Technology Solutions GmbH
 

Flexible Produktion

Allerdings ist der Standort Augsburg für Fujitsu längst mehr als nur eine ausgezeichnete Entwicklungs- und Fertigungsstätte. „Wir bündeln in unserem zentralen Rechenzentrum inzwischen den Datenverkehr sämtlicher Standorte in Kontinentaleuropa, dem Mittleren Osten, Afrika und Indien“, erläutert FTS-Network-Operations- Manager Albert Knoll. Mittelfristig will der Computerhersteller beim Betrieb seiner Rechenzentren so circa 20 bis 30 Prozent Betriebskosten einsparen. Neben finanziellen Aspekten soll die Konsolidierung aber auch zu Qualitätsverbesserungen und größtmöglicher Verlässlichkeit bei der Datenübertragung beitragen. Schließlich steigen die Anforderungen an Sicherheit, Verfügbarkeit und Energieeffizienz der Datenkommunikation permanent.
 
Auch bei Fujitsu heißt das Zauberwort deshalb Virtualisierung. „Wir arbeiten daran, in unseren Rechenzentren einen Virtualisierungsgrad von 80 Prozent zu erreichen“, sagt Senior Director IT Robert Mayer. Den Weg dorthin ebnet Avaya VENA Fabric Connect mit verschiedenen Systemen der Virtual Services Platform (VSP). Im Netzwerkkern sorgt ein VSP 9000-Cluster für die notwendige Ausfallsicherheit und Stabilität, mehrere VSP 7000-Switches und ERS 5000-Systeme gewährleisten im Datacenterumfeld die erforderliche Flexibilität und ausreichende Bandbreiten bei der Server-Aggregation. Die Avaya-Netzwerkkomponenten ermöglichen 10-Gigabit-Ethernet- Anbindungen und unterstützen darüber hinaus zukünftig auch die 40- und 100-Gigabit-Ethernet-Standards. „Mithilfe der VSP 7000-Familie lassen sich hochleistungsfähige Fabric-Architekturen aufbauen, die einen blockierungs- und latenzfreien Verkehr zwischen Hochgeschwindigkeits- Storage- und Serversystemen ermöglichen“, verdeutlicht Michael Grundl, der bei Avaya bundesweit das Thema Networking verantwortet. Die Fabric- Architektur ermögliche im Vergleich zu Line-Extender-Systemen eine wesentlich effektivere Datenübertragung mit einer Skalierung weit über die Grenzen der 100-Gigabit-Ethernet- Technologie. „Angesichts der in vielen Unternehmen angestrebten Private- Cloud-Architekturen ist das ein enormer Vorteil“, so der Netzwerkexperte.
 

Bei Fujitsu unterstützen Avaya-Cluster und –Switches die nötige Sicherheit und Flexibilität. - Fujitsu

Bundesweite Premiere

Im Fujitsu-Rechenzentrum Augsburg werden aber nicht nur klassische Unternehmensanwendungen, sondern auch die gesamte Produktion und Logistik gesteuert. „Ähnlich wie die Automobilindustrie setzen auch wir durchgehend auf automatisierte Fertigung, flexible Prozesse und Arbeitszeitmodelle“, erklärt Network Operations Manager Albert Knoll. Das senkt Kosten und ermöglicht eine bedarfsorientierte Fertigung. So dauert in Augsburg beispielsweise die Umstellung einer Produktionslinie gerade einmal 30 bis 45 Minuten. Damit kann Fujitsu auf individuelle Kundenanfragen, Bedarfsveränderungen wie individuelle Systemkonfigurationen oder Designwünsche und Bestellungen unmittelbar reagieren. „Übertragungsmängel und Ausfälle können wir uns dabei auf keinen Fall leisten“, erläutert Albert Knoll. Ein weiterer Grund für die Entscheidung zu Gunsten der Avaya- Netzwerklösung mit Umschaltzeiten von weniger als 20 Millisekunden beim Ausfall eines Kernnetzknotens.
 
„Wir waren im Jahr 2011 bundesweit das erste Unternehmen, das die VSP 9000 in den aktiven Betrieb implementiert hat“, blickt Herr Knoll zurück. Allzu viel Kopfzerbrechen hat das den Verantwortlichen allerdings nicht bereitet. „Schließlich kennen wir Avaya und seine Produkte seit vielen Jahren. Bislang haben sie unseren Erwartungen stets einwandfrei entsprochen“, so der Netzwerkexperte. Zudem überwogen die Vorteile der neuen Technologie mögliche Risiken bei Weitem: Schließlich basiert ein VSP 9000- Kernnetzknoten auf langjährig bewährten Hochverfügbarkeitstechnologien und ist somit enorm belastbar.
 
Gleichzeitig erschließt die Virtualisierungsplattform dem PC-Hersteller bei der Netzwerkkonfiguration ein bisher ungekanntes Maß an Flexibilität. „Unser Netzwerk muss zu 99,99 Prozent verlässlich sein, gleichzeitig aber auch flexibel genug sein, um schnell auf neue Rechenzentrums- und Produktionsanforderungen reagieren zu können. Diese Quadratur des Kreises ist uns dank der Avaya VENA gelungen“, ergänzt Herr Knoll.
 
In enger Zusammenarbeit mit dem Implementierungspartner CMS ITConsulting entwickelte Fujitsu ein virtuelles Routing-Konzept, welches den Anforderungen eines Carrier-Netzes entspricht, ohne die Flexibilität und Dynamik zu verlieren. Diese innovative Netzwerkarchitektur trennt Unternehmensanwendungen, Labornetz und Rechenzentrum.
 
„Der Datenverkehr aus Produktion, Entwicklungszentrum und Office-Umfeld wird über jeweils eigene Netzwerkkerne gesteuert“, erläutern die CMS-Projektverantwortlichen Thomas Gruber und Christian Heintze. So ist gewährleistet, dass nicht nur im jeweiligen lokalen Netz (LAN), sondern auch Richtung Weitverkehrsnetz (WAN) stets die benötigten Bandbreiten zur Verfügung stehen.
 

„Benötigten wir früher bei Änderungen im Netzwerk oftmals einen Vorlauf von bis zu sechs Wochen, setzen wir vergleichbare Aufgaben heute innerhalb weniger Tage um.“
 
— Albert Knoll, Network Operations Manager, Fujitsu Technology Solutions GmbH
 
 

Sorgfältige Planung

Dies ist für einen zentralen RZ-Standort und die Zusammenschaltung aller Geschäftsprozesse im Raum CEMEA & I von fundamentaler Bedeutung. Darüber hinaus erleichtern die standardisierten Virtualisierungstechnologien erforderliche Anpassungen der Konfiguration. „Benötigten wir früher bei Änderungen im Netzwerk oftmals einen Vorlauf von bis zu sechs Wochen, setzen wir vergleichbare Aufgaben heute innerhalb weniger Tage um“, berichtet Netzwerkmanager Albert Knoll. Zudem kann Fujitsu sämtliche Änderungen in Eigenregie durchführen. In der Vergangenheit war dafür meist die Einbindung des zuständigen Serviceproviders notwendig.
 
Die Netzwerkkonsolidierung war für den Augsburger Fujitsu-Standort eine enorme Herausforderung. Immerhin wurden die bestehenden IT-Infrastrukturen und sämtliche Dienste und Applikationen aus den Rechenzentren in Paderborn, München und Fürth im neuen Hochverfügbarkeits-Rechenzentrum zusammengeführt. Darüber hinaus sollte die Umstellung im laufenden Betrieb geschehen. „Unser Ziel war eine völlig unterbrechungsfreie Umstellung“, so Herr Knoll. Dass dies gelang, ist seiner Ansicht nach vor allem dem nahtlosen Zusammenspiel aller Projektbeteiligten zu verdanken. „Wir haben mit CMS IT-Consulting einen hoch engagierten und qualifizierten Systemhauspartner gefunden, der die Avaya-Netzwerkprodukte bis ins kleinste Detail kennt und unsere hohen Anforderungen an das Netzwerkdesign kompetent umsetzen konnte“, lobt der Netzwerkmanager. Nicht zuletzt aufgrund dieser Qualitäten wurde CMS IT-Consulting 2013 zum zweiten Mal in Folge als Avaya Networking Partner of the Year ausgezeichnet.
 
Das Projektfazit von Robert Mayer, Senior Director IT Governance & IT Infrastructure Management: „Dieses aufwendige IT-Projekt kann schon jetzt als großer Erfolg gewertet werden. Durch ausgefeilte Backup-Konzepte konnten Umschaltzeiten und Auswirkungen auf den Produktivbetrieb auf ein Mindestmaß reduziert werden. Das richtige Projektteam und eine gewissenhafte Herstellerauswahl sowie nicht zuletzt die technologisch führende AVAYA Virtual Enterprise Network Architecture waren maßgebliche Einflussgrößen für diesen Projekterfolg.“
 

Lösungen und Produkte

  • Avaya VSP 9000
  • Avaya VSP 7000
  • Avaya ERS 5000-Serie
  • Avaya ERS 8800
  • Avaya ERS 4000-Serie

ÜBER FUJITSU

Fujitsu Technology Solutions ist der führende europäische IT-Infrastruktur-Anbieter. Mit seinem Angebot für Großunternehmen, kleine und mittelständische Firmen ist das Unternehmen in allen Schlüsselmärkten Kontinentaleuropas, Afrikas, des Nahen Ostens und auch in Indien vertreten. Das Unternehmen bietet das komplette Portfolio an IT-Produkten, Lösungen und Services – von PCs und Notebooks über Rechenzentrumslösungen bis hin zu Managed Services und Lösungen aus der Cloud. Fujitsu Technology Solutions beschäftigt ca. 13.000 Mitarbeiter und ist Teil der globalen Fujitsu Gruppe. Im Geschäftsjahr 2012 (zum 31. März 2013) erzielte Fujitsu Limited (TSE: 6702) mit Hauptsitz in Tokio, Japan, einen konsolidierten Jahresumsatz von 4,4 Billionen Yen (47 Milliarden US-Dollar).
 

ÜBER CMS

Die CMS IT-Consulting GmbH ist Spezialist für High-End-IT-Netzwerke. Seit mehr als 16 Jahren vertrauen namhafte Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz der Kompetenz eines hochqualifizierten und motivierten Teams. CMS unterstützt seine Kunden bei der Planung und Dokumentation sowie der Wartung und proaktiven (24x7) Fehlerüberwachung ihrer Netzwerke. Die Schwerpunkte von CMS liegen dabei auf den Technologie-Segmenten LAN (Lokale Netze), Wireless LAN, WAN (Weitverkehrsnetze und Optimierung), Netzwerksicherheit, IT-Consulting und Netzwerkmanagement sowie Professional- Services-Dienstleistungen. CMS ist Avaya Gold Partner und wurde 2013 zum zweiten Mal in Folge als Avaya Networking Partner of the Year ausgezeichnet
 

„Unser Netzwerk muss zu 99,99 Prozent verlässlich sein, gleichzeitig aber auch flexibel genug sein, um schnell auf neue Rechenzentrums- und Produktionsanforderungen reagieren zu können.“

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  • Firmenzentrale:

  • Deutschland

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  • 13000

Fujitsu Technology Solutions ist der führende europäische IT-Infrastruktur-Anbieter. Mit seinem Angebot für Großunternehmen, kleine und mittelständische Firmen ist das Unternehmen in allen Schlüsselmärkten Kontinentaleuropas, Afrikas, des Nahen Ostens und auch in Indien vertreten. Das Unternehmen bietet das komplette Portfolio an IT-Produkten, Lösungen und Services – von PCs und Notebooks über Rechenzentrumslösungen bis hin zu Managed Services und Lösungen aus der Cloud.

Was unsere Kunden sagen
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